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Radverkehr

Radtourismus und Alltagsradverkehr haben vor allem in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund haben sich die Mitglieder des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg frühzeitig entschieden, die Voraussetzungen für den Radtourismus zu verbessern. Dies soll um ein stärkeres Engagement für den Alltagsradverkehr ergänzt werden.

Radverkehrsbeauftragte

Ab Januar 2020 wird sich der Regionale Planungsverband Westmecklenburg wieder verstärkt mit dem Thema Radverkehr befassen. Zu diesem Zweck wird eine Radverkehrsbeauftragte eingestellt.

An dieser Stelle werden Sie über alles Weitere informiert.

Selbstverpflichtung der Verbandsmitglieder

Zahlreiche Akteure befassen sich mit den Rahmenbedingungen für den Radverkehr. Anfang 2019 haben sich die acht Verbandsmitglieder entschlossen, ihr Engagement und ihre Verantwortung für einen besseren Radverkehr in Alltag und Freizeit zu dokumentieren. Die Selbstverpflichtung ist Ansporn für die eigene Arbeit und Ausgangspunkt dafür, Forderungen an andere zu richten.

Radwegekonzept 2009

Der Regionale Planungsverband erarbeitete 2009 in enger Kooperation mit den Landkreisen, Städten und Gemeinden die 2. Auflage des Regionalen Radwegekonzeptes Westmeck-lenburg (RRK). Dieses löst das Regionale Radwegekonzept aus dem Jahr 2002 ab. Die Umsetzung war Hauptinhalt des im November 2010 gestarteten Kooperationsprojektes „Radtou-ristisches Netzwerk“, mit den folgenden Schwerpunkten:

  • Vorbereitung von Ausbaumaßnahmen aus dem Regionalen Radwegekonzept und Unterstützung der Kommunen bei Recherche nach geeigneten Finanzierungsmodellen für den Radwegebau, siehe Umsetzung
  • Forcierung des Radwegeausbaus an Bundeswasserstraßen
  • Konzeptionelle Vorbereitung für eine Wiedereinstufung der Radwege „Elbe- Ostsee“ und „Ehemalige deutsch-deutsche Grenze“ als Radfernwege
  • Mitwirkung bei regionalen Initiativen
  • Beratung der lokalen LEADER-Aktionsgruppen bei der Auswahl und Begründung von Investitionsvorhaben im radtouristischen Bereich
  • Aufbau eines Informationsnetzwerks „Radtourismus“ und Öffentlichkeitsarbeit zur Aktivierung radtouristischer Potenziale
  • Radfahrerzählungen / Befragungen auf ausgewählten Wegen
  • Unterstützung des Tourismusverbandes Mecklenburg- Schwerin bei der Neuauflage der Freizeitkarte und Weiterentwicklung des Freizeitnavigators.

Darüber hinaus ging es um den weiteren Ausbau des regionalen Wegenetzes, die Schaffung begleitender Infrastruktureinrichtungen, wie Informationstafeln und Rastplätze sowie die Verbesserung des touristischen Wegeleitsystems in ausgewählten Bereichen. Finanziert wurde das Vorhaben aus Mitteln des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Das Projekt ist beendet, die Broschüre und die Radwanderkarten sind leider vergriffen und werden nicht mehr aufgelegt.

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Faltblätter zu den Routen

Daten für Ihr GPS-Gerät

Nachfolgend werden die GPS-Tracks zu ausgewählten regional bedeutsamen Touren aus dem Regionalen Radwegekonzept Westmecklenburg in Form von GPX-Dateien zur Verfügung gestellt. Die Daten der Touren 8, 9, 12, 18, 26 und 30 sind in Zusammenarbeit mit dem ADFC Schwerin erstellt worden. Darüber hinaus hat der ADFC Schwerin die GPS-Tracks zu den Touren 1, 2, 3, 4, 5, 7, 10, 13, 19, 25, 27, 32 und 34 zur Verfügung gestellt.

Radwege an der Müritz-Elde-Wasserstraße und der Störwasserstraße (2008)

Wege an Wasserstraßen gehören zu den beliebtesten touristischen Radwegen in Deutschland. Das Konzept zum Ausbau von Radwegen an der Müritz-Elde-Wasserstraße (Dömitz bis Plau) und der Stör-Wasserstraße (Schwerin bis zum Eldedreieck) soll die grundsätzlichen Bedingungen für den Ausbau von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen zur Mitnutzung für den Radverkehr klären. Es dient als Basis für Beratungen mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, den betroffenen Ämtern und Gemeinden sowie weiteren Interessenvertretern, u.a. den Naturschutzbehörden. Es werden die Ausbaupotenziale für die betreffenden Gemeinden dargestellt und eine durchgehende Trasse von der Müritz-Elde-Wasserstraße (Dömitz bis Plau) und der Störwasserstraße (Schwerin bis zum Eldedreieck) abgestimmt. Für die konzipierten Trassenabschnitte wurden Trassenbeschreibungen und Baukostenschätzungen erarbeitet.

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